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Forum "Globale Nischenstrategie für die Schweiz im 21. Jahrhundert"

 
In einem von zahlreichen aussenpolitischen Unsicherheiten geprägten Umfeld widmete sich das diesjährige Forum der Max Schmidheiny-Stiftung am 27. und 28. Februar 2014 der Diskussion einer zukunftsgerichteten, auf weltwirtschaftliche und weltpolitische Nischenpotentiale fokussierten Strategie für die Schweiz. Das Forum in Bad Ragaz bot rund 40 Vertretern der jüngeren Führungsgeneration aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Gelegenheit zu einer vertieften Auslegeordnung sowie einem überparteilichen, von der Tagespolitik losgelösten offenen Gedankenaustausch.

Auf Einladung der Max Schmidheiny-Stiftung diskutierten am 27. und 28. Februar 2014 rund 40 Vertreter von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft grundsätzliche strategische Herausforderungen und Optionen für die internationale Positionierung der Schweiz. Das nunmehr sechste Forum der Max Schmidheiny-Stiftung bildete einen konstruktiven, überparteilichen Rahmen für einen intensiven Dialog „off the record“ zwischen den Teilnehmern – Vertretern aus den Vorständen von Grossunternehmen, Unternehmern, Parlamentariern und Exekutivpolitikern der Bundesratsparteien sowie führenden Vertretern aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unter 45 Jahren – und Spitzenexponenten aus dem In- und Ausland, darunter Prof. Dr. Reiner Eichenberger, David P. Frick, Dr. Konrad Hummler, Barbara Kux, Ständerat Christian Levrat, Siong Guan Lim, Prof. Dr. Herfried Münkler sowie Dr. Zeno Staub.

Unter dem Thema „Globale Nischenstrategie für die Schweiz im 21. Jahrhundert“ prägten drei Schwerpunkte den Inhalt der Konferenz im Grand Resort Bad Ragaz: Eine Auslegeordnung über die geopolitischen und weltwirtschaftlichen Tendenzen und die sich daraus ergebenden Handlungsspielräume für die Schweiz als Kleinstaat mit mittelgrosser, global vernetzter Volkswirtschaft; eine differenzierte Betrachtung staats- und wirtschaftspolitischer Strategien anderer Nationen mit vergleichbaren strukturellen Eigenschaften; sowie eine Auseinandersetzung mit Rollen und gegenseitigen Erwartungen der globalen Wirtschaft und der nationalen Politik. Darüber hinaus bot das Forum Verantwortungsträgern aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen eine ausgezeichnete Plattform, um unterschiedliche persönliche Perspektiven einander gegenüberzustellen und unter den Teilnehmern selbst Anstösse zu vermitteln, wie sie über ihr engeres Wirkungsgebiet hinaus Verantwortung übernehmen und ihren persönlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gestaltung des Landes verbessern können.

Mit ihren Foren verfolgt die Max Schmidheiny-Stiftung das Ziel, den konstruktiven, themenbezogenen Austausch der jüngeren Generation von Unternehmern, Vorstandsmitgliedern, Politikern und Vertretern der Zivilgesellschaft zu stärken. Sie plant die regelmässige Durchführung weiterer Foren und möchte damit innerhalb der jüngeren Führungsgeneration die Diskussion über die Zukunft der Schweiz langfristig verankern. In einer verbesserten Verständigung zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und der Vermittlung lösungsorientierter Impulse für die künftige Gestaltung und Entwicklung unseres Landes sieht die Stiftung einen vordringlichen Beitrag zur Sicherung einer offenen Gesellschaft in der Schweiz.
 
 
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